Saturn
Saturn steht für Begrenzung, Disziplin und Zeit: für das, was durch Mühe kommt und nicht vor der Zeit.
Wofür er steht
Saturn beschreibt den Bereich, in dem ein Mensch auf Widerstand stößt und Struktur entwickelt. In der Tradition ist er der „große Unglücksbringer“, in der modernen Astrologie der „Lehrer“: ein Planet, der nicht schnell gibt, aber verlässlich.
Saturn ist mit Pflichten, Grenzen, Älteren, dem Gesetz, in der Körpersymbolik mit Knochen und Zähnen sowie mit Angst verbunden.
Sein Zyklus dauert etwa 29,5 Jahre.
In Zeichen und Häusern
Im Zeichen zeigt Saturn, worin ein Mensch gehemmt ist und worin er zum Meister wird: im Steinbock in Arbeit und Status, in den Fischen in Gefühlen und Glauben.
Im Haus zeigt er, wo man durchhalten und aufbauen muss: im siebten in der Partnerschaft, im zweiten beim Geld, im zehnten in der Karriere.
Starke und schwache Stellungen
Domizil sind Steinbock und Wassermann, Erhöhung die Waage. Exil sind Krebs und Löwe, Fall der Widder.
Das bekannteste Thema ist die „Saturn-Rückkehr“ mit etwa 29–30 Jahren, wenn der Planet an seine Geburtsposition zurückkehrt. Die Astrologie beschreibt sie als Krise des Erwachsenwerdens. Dabei fällt in dieses Alter ohnehin ein typischer Punkt der Neubewertung – Heirat, Kinder, Berufswechsel –, sodass sich die Übereinstimmung auch ohne Astrologie erklären lässt.