Planeten
Die zehn Planeten der Astrologie – von der Sonne bis Pluto. Streng genommen ist die Sonne ein Stern und der Mond ein Trabant, doch in der astrologischen Tradition nennt man sie Planeten, weil die Bewegung am Himmel zählt, nicht die physikalische Einordnung.
Tabelle der Planeten
| Planet | Wofür er steht | Domizil | Zyklus |
|---|---|---|---|
| Sonne | Wille, Kern der Persönlichkeit | Löwe | 1 Jahr |
| Mond | Gefühle, Gewohnheiten | Krebs | 28 Tage |
| Merkur | Denken, Sprache | Zwillinge, Jungfrau | 1 Jahr |
| Venus | Liebe, Geschmack, Werte | Stier, Waage | 1 Jahr |
| Mars | Handeln, Konflikt | Widder, Skorpion | 2 Jahre |
| Jupiter | Wachstum, Glaube | Schütze, Fische | 12 Jahre |
| Saturn | Begrenzung, Disziplin | Steinbock, Wassermann | 29,5 Jahre |
| Uranus | Wandel, Freiheit | Wassermann | 84 Jahre |
| Neptun | Fantasie, Illusionen | Fische | 165 Jahre |
| Pluto | Transformation, Macht | Skorpion | 248 Jahre |
Persönliche, soziale und transpersonale Planeten
Persönliche Planeten – Sonne, Mond, Merkur, Venus, Mars. Sie bewegen sich schnell, und ihre Stellung ist individuell: Bei zwei Menschen, die an verschiedenen Tagen geboren sind, ist sie unterschiedlich.
Soziale Planeten – Jupiter und Saturn. Sie wechseln einmal im Jahr bzw. alle zweieinhalb Jahre das Zeichen und beschreiben die Beziehung des Menschen zur Gesellschaft.
Transpersonale Planeten – Uranus, Neptun, Pluto. Sie stehen jahrelang in einem Zeichen, daher ist ihr Zeichen bei einer ganzen Generation gleich; individuell sind nur Haus und Aspekte.
Die praktische Folgerung: Sätze wie „Ich habe Pluto im Skorpion“ beschreiben nicht Sie, sondern alle, die zwischen 1983 und 1995 geboren wurden.
Drei Planeten, die die klassische Astrologie nicht kannte
Uranus, Neptun und Pluto kamen erst nach ihrer astronomischen Entdeckung in die Astrologie – 1781, 1846 und 1930. Bis dahin kam das System bestens mit sieben mit bloßem Auge sichtbaren Himmelskörpern aus.
Das sollte man im Hinterkopf behalten: Die Regeln der Zeichenherrschaft wurden mit jeder Entdeckung umgeschrieben, und nachdem Pluto 2006 zum Zwergplaneten herabgestuft wurde, hat die Astrologie ihn behalten. Welche Planeten zu ihr gehören, bestimmt also die Deutungstradition, nicht die Astronomie.