calcumancy.comdie smarte Seite für präzise Wahrsagung
Bereich
Astrologie
276
Bedeutung

Uttara Ashadha

Uttara Ashadha ist das 21. der 27 Nakshatras der indischen Astrologie. Grade: 26°40′ Schütze – 10°00′ Steinbock. Herrscher: Sonne; Gottheit: die Vishvadevas, die Allgötter; Symbol: Elefantenstoßzahn.

Charakter

Der endgültige, ehrlich errungene Sieg. Dieses Nakshatra gilt als eines der günstigsten für langfristige Vorhaben: Was unter ihm begonnen wird, wird zu Ende geführt.

Die Stärke: Ehrlichkeit, Ausdauer, Autorität. Die Schwachstelle: Unbeweglichkeit und ein Hang zur Einsamkeit.

Herrscher und Gottheit

Der herrschende Planet Sonne bestimmt, über welche Lebensperiode sich das Thema des Nakshatras entfaltet: Im System der Dashas legt gerade der Herrscher des Mond-Nakshatras bei der Geburt fest, mit welcher Periode das Leben eines Menschen beginnt.

Die Gottheiten dieses Nakshatras sind die Vishvadevas, die Allgötter. In der Tradition erschließen sie den Sinn des Nakshatras tiefer als die Charakterbeschreibung: An sie wendet man sich in Ritualen, die mit diesem Teil des Himmels verbunden sind.

Jedes Nakshatra ist in vier „Padas“ zu je 3°20′ unterteilt, und im Jyotish präzisiert die Pada die Beschreibung. Um die Pada genau zu bestimmen, braucht man Geburtszeit und Geburtsort.

Passende Tätigkeiten

Die Tradition verbindet das Nakshatra Uttara Ashadha mit folgenden Bereichen: Staatsdienst, Führung, Recht, Wissenschaft, gesellschaftliches Engagement.

Das ist keine Empfehlung zur Berufswahl, sondern eine Beschreibung traditioneller Zuordnungen. Das eigene Nakshatra ergibt sich aus der Stellung des Mondes, deshalb braucht man Geburtsdatum, Geburtszeit und Geburtsort.

Partnerschaft

Beim Kundali Milan, dem indischen Horoskopvergleich vor der Ehe, bestimmt das Mond-Nakshatra den Großteil der 36 Verträglichkeitspunkte: Danach werden Tara, Yoni, Gana und Nadi berechnet, Varna, Vashya, Graha Maitri und Bhakoot dagegen nach dem Mondzeichen.

Gesondert berücksichtigt die Tradition die „Nadi Dosha“: Gehören die Nakshatras beider Partner zum selben Nadi, gilt die Ehe als ungünstig. Das ist einer der umstrittensten Teile des Systems – gerade deshalb scheitern in Indien auch durchaus glückliche Verbindungen.

Ebenfalls in diesem Bereich