Pythagoras-Quadrat
Das Pythagoras-Quadrat, auch Psychomatrix genannt, verteilt das Geburtsdatum auf neun Felder: Charakter, Energie, Erkenntnis, Gesundheit, Logik, Arbeit, Glück, Pflicht und Gedächtnis. Gezählt wird, wie viele Ziffern in jedem Feld stehen – das ist das Ergebnis.
So wird berechnet
So gehen Sie vor.
- Schreiben Sie das Datum ohne Trennzeichen aus: 14.02.1988 → 14021988.
- Addieren Sie alle Ziffern: Das ist die erste Arbeitszahl, 1+4+0+2+1+9+8+8 = 33.
- Addieren Sie die Ziffern der ersten Zahl: 3+3 = 6, das ist die zweite Arbeitszahl.
- Ziehen Sie von der ersten Zahl die verdoppelte erste Ziffer des Geburtstags ab: 33 − 2×1 = 31, das ist die dritte Zahl. Liegt der Tag zwischen 1 und 9, nimmt man die Ziffer des Tages selbst. Ist die erste Zahl kleiner als die verdoppelte Ziffer – das kommt bei nach 2000 Geborenen vor –, nimmt man die Differenz ohne Minuszeichen.
- Addieren Sie die Ziffern der dritten Zahl: 3+1 = 4, das ist die vierte Zahl. Die Ziffern werden nur einmal addiert, auch wenn sich eine zweistellige Zahl ergibt.
- Schreiben Sie das Datum und alle vier Arbeitszahlen hintereinander, Nullen werden weggelassen.
- Verteilen Sie die Ziffern auf die Felder: alle Einsen ins erste, die Zweien ins zweite und so weiter.
Entscheidend ist nicht die Ziffer selbst, sondern wie oft sie im Feld vorkommt: Drei Einsen und eine Eins beschreiben unterschiedliche Menschen.
Was die Felder bedeuten
| Feld | Wofür er steht |
|---|---|
| 1 | Charakter, Wille, Egoismus |
| 2 | Energie, Kraftreserve |
| 3 | Erkenntnis, Interesse an exakten Dingen |
| 4 | Gesundheit, körperliche Robustheit |
| 5 | Logik und Intuition |
| 6 | Arbeit, handwerkliches Geschick |
| 7 | Glück, Talent |
| 8 | Pflicht gegenüber anderen |
| 9 | Gedächtnis und Verstand |
Ein leeres Feld bedeutet nicht, dass die Eigenschaft fehlt: Man liest es als Aufgabe, die der Mensch selbst lösen muss, ohne fertige Veranlagung.
Zeilen, Spalten und Diagonalen
Neben den einzelnen Feldern liest man in der Psychomatrix die Linien – die Summen der Ziffern in Zeilen, Spalten und Diagonalen.
- Spalten: die erste (1-2-3) – Selbstwertgefühl, die zweite (4-5-6) – Alltag und Familie, die dritte (7-8-9) – Talent.
- Zeilen: die erste (1-4-7) – Zielstrebigkeit, die zweite (2-5-8) – Familiensinn, die dritte (3-6-9) – Stabilität.
- Diagonalen: 1-5-9 – Spiritualität, 3-5-7 – Temperament.
Je mehr Ziffern in einer Linie, desto stärker ist die Eigenschaft ausgeprägt. Als schwach gilt eine Linie mit ein bis zwei Ziffern.
Woher die Methode stammt
Mit Pythagoras hat dieses Quadrat nichts zu tun: Die Pythagoreer beschäftigten sich zwar tatsächlich mit Zahlen, doch eine Psychomatrix kommt in antiken Quellen nicht vor.
In seiner heutigen Form beschrieb das System in den 1990er-Jahren Alexander Alexandrow, und im russischsprachigen Raum verbreitete es sich genau über ihn. Korrekter wäre daher „Psychomatrix nach Alexandrow“; der Name „Pythagoras-Quadrat“ ist eher eine Verbeugung vor der Tradition.
Häufige Fragen
Warum zeigen verschiedene Rechner unterschiedlich viele Ziffern?
Weil es darauf ankommt, ob Nullen mitgezählt werden und wie die vierte Arbeitszahl berechnet wird. Wir lassen die Nullen weg und rechnen nach dem Schema von Alexandrow.
Verändert sich die Psychomatrix mit dem Alter?
Nein, sie wird ausschließlich aus dem Geburtsdatum berechnet.
Was ist wichtiger – die Felder oder die Linien?
Die Felder liefern die Details, die Linien das Gesamtbild. Am einfachsten beginnt man mit den Linien.