Schlange und Hund
Schlange und Hund sind im chinesischen Horoskop neutrale Nachbarn; die festen Elemente der Zeichen sind Feuer und Erde. Der ungefähre Kompatibilitätswert liegt bei 68 %. Im Folgenden: woraus er sich nach den traditionellen Regeln ergibt und was das in der Praxis bedeutet.
Wie gut passen sie zusammen
Die Zeichen gehören zu keinem gemeinsamen Dreieck und stehen sich auch nicht gegenüber. Die chinesische Tradition hält eine solche Verbindung für neutral: Besondere Regeln gibt es für sie nicht, entscheidend sind die Charaktere, nicht die Position im Kreis.
Was jeder in die Beziehung einbringt: Schlange – Tiefe, Gespür und die Fähigkeit, die Motive anderer zu durchschauen; Hund – Treue, Gerechtigkeitssinn und die Bereitschaft, andere zu beschützen.
Ein wichtiger Hinweis: Das chinesische Jahr beginnt in diesem Horoskop nicht am 1. Januar, sondern am Tag von Lichun – am 3., 4. oder 5. Februar. Wenn Sie im Januar oder Anfang Februar geboren sind, prüfen Sie Ihr Zeichen mit dem Rechner – sonst lesen Sie womöglich die falsche Seite.
In der Liebe
Die Schlange bindet sich stark, ist still eifersüchtig und lässt es sich nicht anmerken. Der Hund bindet sich auf lange Sicht und prüft den Partner auf Anständigkeit.
Die Schlange wünscht sich Treue, Stille und das Recht auf eigenen Freiraum, der Hund Ehrlichkeit und die Gewissheit, nicht betrogen zu werden.
In Ehe und Alltag
Die Schlange richtet das Zuhause mit Geschmack ein und duldet kein Chaos. Der Hund führt den Haushalt gewissenhaft und ohne Show.
In Freundschaft und Beruf ist ein solches Paar meist ruhiger als in der Ehe: Im Beruf gibt die Sache die Grenzen vor, zu Hause müssen sie ausgesprochen werden.
Schwachstellen des Paares
Im Konflikt schweigt die Schlange und zieht allein Schlüsse, ohne sie zu überprüfen. Der Hund wird unruhig und wittert Verrat, wo es keinen Anlass gibt.
Das Hauptrisiko ist, die Unterschiede zu unterschätzen: Ohne offenen Konflikt bemerkt man sie leicht nicht, bis sie sich angestaut haben.
Tipps für das Paar
- Die Schlange sollte ihre Vermutungen mit einer Frage überprüfen, nicht durch Beobachtung.
- Der Hund sollte über seine Ängste sprechen, bevor sie zu Vorwürfen werden.
- Für beide: Ruhe nicht mit Gleichgültigkeit verwechseln – diesem Paar tut es gut, sich gemeinsame Vorhaben auszudenken.